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Stimmt es, dass eine Schwangerschaft bei einer Überstimulation wahrscheinlicher ist?

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Themenstarter

Oft wird gesagt, dass - zumindest bei einer IVF - einer Schwangerschaft immer auch ein Überstimulationssyndrom vorausgeht. Ich habe keine Überstimulation und bin ganz verzweifelt. Dann brauche ich doch auch gar keinen Schwangerschaftstest mehr zu machen, oder?

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Nein, das ist eines von vielen oft zitierten Märchen. Frauen ohne eine Überstimulation können genauso gut oder schlecht schwanger werden wie Frauen, die eine solche haben. Auch nachlassende Bauchschmerzen in der Zeit nach dem Transfer dürfen daher nicht als schlechtes Zeichen interpretiert werden.

Nur umgekehrt ist es so, dass eine Überstimulation, die in der zweiten Woche nach dem Transfer langsam stärker wird, ein gutes Zeichen sein kann.

Aber nochmal: Der Umkehrschluss, dass damit der negative Ausgang bei nachlassenden Beschwerden oder von vorneherein nicht vorhandenem Überstimulationssyndrom besiegelt ist, stimmt so definitiv nicht. Es gibt zu diesem Thema auch Studien, die Sie hier finden Wen ein Überstimulationssyndrom demzufolge sehr spät, also in der Woche vor dem Schwangerschaftstest, eintritt, dann kann das ein positives Zeichen sein.

Dr. Elmar Breitbach
Facharzt für Frauenheilkunde
Endokrinologe und Reproduktionsmediziner
(Auf Deutsch: Spezialist für Hormone und für die Behandlung des unerfüllten Kinderwunschs)
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