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Doch Immunologie fehlerhaft

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 Anja
(@Anja)
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Themenstarter
 

Hallo,  wir haben bereits durch den 1. IVF  Versuch eine Tochter bekommen und auch der erste IVF Versuch fürs Geschwisterkind war mit einer Tochter erfolgreich.

Jetzt sind wir seit zwei Jahren wegen einem dritten Kind in Behandlung. Der mittlerweile 10. Transfer der jetzt 4. IVF (die erfolgreichen nicht mitgezählt!) Blastos und 8 Zeller, Qualität immer gut, liegt nun hinter uns. Geburten waren Kaiserschnitte, bei der Gebärmutterspiegelung würde Narbengewebe abgetragen und festgestellt dass ich verschlossene Eileiter habe. Sonst alles ohne Befund.

Es kam einmal zu einem Abort in der 6. Woche, und zweimal zu biochemischen Schwangerschaften. Der Frühabbort kam erst durch Azathioprin zustande. Das bekomme ich wegen Morbus Crohn und wir haben beim letzten Versuch gefragt ob wir es nehmen können, da es bei Kind 1 und 2 auch genommen wurde und wir dachten, daher kam der Erfolg.

Ich werde 40 dieses Jahr und die Kiwu meint einfach weitermachen, darin sehe ich nun wenig Sinn. Immunologie wurde abgeklärt, macht es nicht doch Sinn mal mit Mitteln wie Granozyte oder Immunglobulinen zu versuchen, oder Intralipid Infusionen? Das klappt doch nicht zweimal reibungslos und dann gar nicht mehr, irgendwas muss doch anders sein.

Haben sie vielleicht noch eine Idee?

Beste Grüße 

Dieses Thema wurde geändert Vor 2 Wochen 2 mal von Elmar Breitbach
 
Veröffentlicht : 21/06/2024 4:18 pm
Elmar Breitbach
(@jeu4bhskl1)
Beiträge: 324
Mitglied Admin
 

Liebe Anja,

Auf jeden Fall war es wichtig, mögliche Ursachen für das Ausbleiben einer weiteren Schwangerschaft und für die Fehlgeburten abzuklären. Die Gebärmutterspiegelung und die Untersuchung der Immunologie war daher sicherlich richtig, da dies Faktoren sind, die sich zwischenzeitlich ändern können (also seit den letzten Schwangerschaften).

Sie waren bei den ersten beiden Schwangerschaften naturgemäß jünger als jetzt und hatten vielleicht auch etwas mehr Glück. Da die ersten Behandlungen problemlos funktionierten und auch ausgetragen wurden, kann ich mich Ihren behandelnden Ärzt*innen nur anschließen. "Einfach" weiterzumachen ist unter diesen Voraussetzungen sicherlich eine sinnvolle Option.

Ohne eine nachvollziehbare Diagnose Intralipid oder Granozyte zu geben, ist nicht ratsam. Ganz grundsätzlich stellt sich auch bei dem Vorliegen einer entsprechenden Diagnose die Frage nach dem Sinn, diese beiden Medikamente zu geben. Diese Therapien als umstritten zu bezeichnen wäre noch beschönigt.

Viele Grüße und alles Gute

Dr. Elmar Breitbach
Facharzt für Frauenheilkunde
Endokrinologe und Reproduktionsmediziner
(Auf Deutsch: Spezialist für Hormone und für die Behandlung des unerfüllten Kinderwunschs)
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Veröffentlicht : 01/07/2024 11:26 am

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