Stimmt es, dass eine Schwangerschaft bei einer Überstimulation wahrscheinlicher ist?

Nein, das ist eines von vielen oft zitierten Märchen. Frauen ohne eine Überstimulation können genauso gut oder schlecht schwanger werden wie Frauen, die eine solche haben. Auch nachlassende Bauchschmerzen in der Zeit nach dem Transfer dürfen daher nicht als schlechtes Zeichen interpretiert werden.

Nur umgekehrt ist es so, dass eine Überstimulation, die in der zweiten Woche nach dem Transfer lansgam stärker wird, ein gutes Zeichen sein kann. Aber nochmal: Der Umkehrschluss, dass damit der negative Ausgang bei nachlassenden Beschwerden oder von vorneherein nicht vorhandenem Überstimulationssyndrom besiegelt ist, stimmt so definitiv nicht.

Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über die andere Foren von wunschkinder.de. Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.

Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.