Zwei IVF-Versuche negativ, das muss doch eine Ursache haben

Frage:
nach zwei negativen ICSIs mit eigentlich besten Vorraussetzungen (Blastozystentransfer von 1 Mehrzellern in A Qualität 2 16 Zehler in B Qualität) stelle ich mir fast täglich die Frage woran es liegen kann.

[…] bis auf das ich zu viel Testosteron produziere und meine Schilddrüse nun eingestellt werden musste (nehme täglich 75 Thyranojod) ist bei mir alles in Ordnung, das Spermiogramm meines Mannes ist aber so schlecht, dass nur ICSI möglich ist.

Ich warte nun noch auf meine Blutwerte wegen Immunologie, wenn die da auch nichts finden, weiß ich nicht mehr weiter.

[…] ICH MUSS DOCH ETWAS HABEN, wenn alles andere so gut läuft und sich die Kleinen einfach nicht bei mir einnisten wollen.

Antwort:
zwei nicht erfolgreiche IVF oder ICSI oder was-auch-immer sind ein statistisches Ereignis, welches eine so hohe Wahrscheinlichkeit hat, dass es eigentlich keiner besonderen Erklärung bedarf. Das klingt hart, ist aber nun mal leider so.

Das soll nicht bedeuten, dass man nicht nach Ursachen suchen sollte (Immunologie Gerinnung, Gebärmutterspiegelung etc.). Wenn man dabei dann aber nichts findet, ist das kein Drama. Die Chancen bei der dritten oder gar vierten Behandlung sind völlig identisch zur ersten oder zweiten. Dadurch, dass es nicht geklappt hat in dieen beiden Versuchen, ist die Chance auf eine Schwangerschaft in Versuch drei in keinster Weise vermindert. Ja, man benötigt leider auch Glück

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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