FV-Mutation plus Verdacht auf MTHFR-Mutation

Frage:

Im Rahmen meiner Kiwu-Behandlung wurde festgestellt, dass ich die Faktor-V-Leiden-Mutation habe. Seither spritze ich begleitend zur Therapie „Fragmin“. Die FA meinte, wo ich dieses Mutation hätte, müsste sich meine Familie auch untersuchen lassen. Sie seien sicher auch davon betroffen. So ist meine Schwester kürzlich zum Arzt getrabt und hat sich untersuchen lassen. Nun das Ergebnis: Sie hat zwar kein FAKTOR V LEIDEN, dafür aber eine homozygote MTHFR-Mutation. Da bei ihr der Homocystein-Spiegel niedrig ist, muss sie nichts tun. Sie meint aber, dass ich das sicher auch hätte.

Antwort:

die Wahrscheinlichkeit keine MTHFR-Mutation aufzuweisen liegt bei Ihnen in der Tat bei maximal 25%

es wurde ja bereits richtig darauf hingewiesen, dass Sie

1. für eine ausreichende Folsäurezufuhr sogen sollten (5mg), sowie B6 und B9

2. Im Falle einer Schwangerschaft oder bei einer Kinderwunschbehandlung bei einer homozygoten MTHFR Fragmin spritzen sollten (was Sie aufgrund der FV-Mutation bereits tun).

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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