Trolle schießen Youtube ab

In meinem vielbeachteten Aufsatz über Nervensägen im Forum (auch „Trolle“ genannt, weil sie eben das nicht tun – sich trollen) habe ich auch versucht aufzuzeigen, wie gefährlich solche Neurotiker für eine Community sein können.

Ein aktuelles Beispiel zeigt, dass es auch richtig große Seiten treffen kann. Youtube ist eine Seite, auf der User Videos hochladen können. Diese werden dann von anderen Besuchern bewertet und ggf. auch kommentiert. So weit, so gut und auch sehr erfolgreich.

Nachdem es aber nun griechische und türkische Trolle auf der türkischen Youtube-Seite zu weit getrieben haben, wurde die Seite nun gesperrt.

Griechische Besucher behaupteten, dass der Gründer der Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, schwul sei, während die Türken mit der Behauptung zurückschlugen, dass die Homosexualität in Griechenland erfunden wurde und zu Hause sei.

Daraufhin wurde die Seite von der staatlichen türkischen Telekom vom Netz genommen. Grund: Atatürk zu diffamieren, ist in der Türkei per Gesetz verboten.

Via: Robert Basic

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.

 

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Kommentar

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2 Kommentare
  1. E. Breitbach schreibt

    LOooooool ich lache mich tot!

    ie weniegen vernünftiegen kommentare kommen doch meist nur von professionellen linkbuilder

    *pruuuust* So einer wie du bestimmt

    Ich habe bei aller Fröhlichkeit angesichts dieses wertvollen Kommentars jedoch nicht davon absehen können, den Keywordlink zu entschärfen

  2. golk schreibt

    Also das web 2.0 hat wohl in diesen Ländern weniger Zukunft als hier zu Lande. Obwohl hier auch schon einiges (siehe Abschiedsbrief vom Amokläufer von Emsdetten) ziemlich scharf gekürzt und Bilderoberfläche genommen wird. Hier http://www.mein-parteibuch.de/2006/11/21/abschiedsbrief-des-amoklaeufers-von-emsdetten/ ist der Abschiedsbrief vom Amokläufer zu lesen und noch eine ganze Menge Postings dazu, unter anderem wird diskutiert warum auf einmal versucht wird sein interaktives Leben zu löschen (aber das ist eine andere Geschichte).
    Da wird es wohl in diesen Ländern ein weniger von den usern erbautes Web geben. Schade eigentlich. Aber da sieht man halt worauf einige von denen größeren Wert legen. Die Betonung liegt auf einige.