Straßburg prüft erneut die Zulässigkeit der Eizellspende

Im letzten Jahr entschied die „Kleine Kammer“ des Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zugunsten zweier Paare, die das Land Österreich verklagten, weil dieses aus ihre Sicht unzulässigerweise die Eizellspende verbietet und gegen euopäisches Recht verstößt.

Gegen dieses Urteil legte Österreich Revision ein. Heute wird die Große Kammer des Gerichts nun erneut prüfen, inwieweit die Eizellspende gegen das europäische Recht verstößt. Wie N24 berichtet, ist die Entscheidung jedoch erst in mehreren Montane zu erwarten.

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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Kommentar

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4 Kommentare
  1. Rebella schreibt

    Lieber in mehreren Monaten, als gar nicht. Da wir aber im Moment so eine Glückssträhne haben (bzw. es den Anschein hat, dass es in den Gerichten in Bezug af assistierte Befruchtung einen Paradigmenwechsel gab), schau ich mal ganz optimistisch auf das Urteil.

  2. grueneGurke schreibt

    Ich hoffe, dass sich das Paar durchsetzt!!
    Evt ueberdenkt die Politik Schritt fuer Schritt diese Gesetze und fuer uns wird mehr gemacht. *hoffen*

  3. Grinsekaetzchen schreibt

    Ich hab noch mal eine Verständnisfrage: streng genommen wird doch nicht die Zulässigkeit der Eizellspende, sondern die Zulässigkeit eines Verbots derselben geprüft, oder?
    Ist vielleicht Wortklauberei, aber im ersten Moment dachte ich, dass die Zulässigkeit der EZS im Allgemeinen überprüft werden soll – das Ergebnis könnte dann ja ein allgemeines Verbot sein. Dies ist aber nicht der Fall, oder?

  4. Elmar Breitbach schreibt

    Ja, es wird die Zulässigkeit des Verbots überprüft, das stimmt. Ein Verbot steht in den Ländern, in den es bisher erlaubt ist, nicht zu Diskussion.