Kinderliebe

Bettina Steiner räsoniert in „Die Presse“ über den Gebärstreik der Frauen:

Manchmal muss ich mich schon wundern: Da rätselt ganz Europa, warum die Frauen immer weniger Kinder bekommen – als ob das ein Geheimnis wäre! Es ist doch simpel: Wir bekommen keine Kinder, weil wir erstens keine mehr bekommen müssen („Pillenknick“). Zweitens weil wir sie nicht zu bekommen brauchen: Die Pensionen werden eh von den Kindern der anderen finanziert. Drittens ist es nicht mehr üblich, Kinder zu bekommen, was uns erstmals in der Geschichte die Möglichkeit gibt, darüber nachzudenken, ob wir wirklich Kinder wollen.

Männer und Babies sind der Autorin zufolge zunächst einmal unnütz. Bei den Männern bleibt man oder fühlt sich hingezogen zu ihnen nur aus einen Grund: Der Liebe.

Warum aber Männer schon und Kinder nicht? Weil Männer eben da sind. Und schon ist es geschehen. Die Babys aber, in die wir uns Hals über Kopf verlieben würden, die müssten wir dafür erst einmal bekommen!

Männer sind eben da und Kinder nicht. Womit eigentlich noch nichts geklärt wäre entgegen dem anders lautenden Statement zu Beginn des Artikels…

Der vollständige Artikel ist hier zu finden

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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Kommentar

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6 Kommentare
  1. reaba schreibt

    …ob der Nagel im Kopf der Autorin wohl von außen noch sichtbar ist?
    Wie muss man seine "search-bots" einstellen um nur immer wieder so kuriose statements zu finden….heftig ;-)!

    LG Reaba

  2. Maggie1978 schreibt

    Hm, ist das nun Verbitterung oder eine andere Form von Realität. Ich weiß nicht so recht…
    Wenn man das Ganze noch weiterspinnen würde, kann Frau sich auch fragen: Wozu brauche ich einen Job? Der ärgert mich doch auch ständig und er ist zeitaufwändig und so weiter und so fort…
    In diesem Sinne…die Autorin sollte vielleicht ihren täglichen "Sex and the City – Konsum" reduzieren.

    LG Maggie

  3. Klingon Lady schreibt

    Solange sie so denkt, sollte diese Dame das Kinderbekommen wohl tatsächlich besser lassen. Oder wäre mit dem Anstieg von HCG eine Besserung zu erwarten?

  4. kerstin* schreibt

    Ich finde den Artikel einfach genial. Frau Steiner hat m. E. es genau auf den Punkt gebracht und das noch sehr unterhaltsam.

  5. Suse schreibt

    ichkann mir nciht vorstellen, daß werdende mÜtter dran denken, wie ihre Kinder mal Rentenbeiträge erwirtschaften werden.
    und wie sie die Arterhaltung sichern… 😉

    sind doch völlig unabhängige Bereiche.
    Allerdings ist die Frage, wieviele, schon berechtigt (meine Uroma hatte noch 14 oder 16 Kinder, kann es leider nicht mehr genau eruieren), von denen nur 5 überlebten, von denen die 3 männlichen im Kriege blieben.
    die Quote ist nicht so toll.

    Da ist es doch besser, gleich nur 2. Oder aber, bei anderen Interessen, eben gar keins.
    Besser Kind nicht vorhanden, als Kind dann im wege, oder gar mißhandelt oder vernachlässigt.

    oder?

  6. fassi schreibt

    Ich finde Bettina spinnt,

    sie und viele andere ,momentan ist das ja sehr hipp übertragen einfach wortwörlich die Demographiezahl geborene Kinder /Frau auf ihr komplettes Weltbild.
    Was als demographische Kenngröße praktisch sein mag ist aber noch lang keine menschliche Kenngröße!
    In meiner Weltanschauung zeugen immer noch Paare gemeinsam ihre eigenen Kinder, manche mehr oder weniger ausversehen es ist nicht immer klar trennbar, wenn man sich unbewusstes und bewusstes Verhütungsverhalten betrachtet, viele ganz sicher auch bewusst gewollt.
    Wenn dann sollte man eher fragen warum wollen Paare keine Kinder oder nur einer von beiden und sie einigen sich nicht über den Zeitpunkt..bis es irgendwann zu spät ist, die Beziehung zu Ende ist .. oder ungewollte Unfruchtbarkeit sich leider so oft später einschleicht..
    Ich sehe den Hauptgrund im Dilemma zwischen dem romantischen Familienwunsch nach partnerschaftlicher Elternschaft und völlig überhöhten unerreichbaren Idealen ( dem Kind ewtas bieten, sich völlig und allein kümmern, sonst Rabenmami..)und dem Scheitern an der Unrealisierbarkeit auch beruflich und oft der Männer wegen die prinzipiell gern auch mehr Schmuse-Spielkamerad-(Haushalt.naja)Abenteuer..Papi wären, aber konkret..räusper..einer muss ja Geld verdienen..auch wenn mal beide den gleichen Abschluss und Ausbildung hatten. Bei ´ner Scheidung würde Papi dann Kinderbesichtigungsbittsteller und Zahlvater, Mami Unterhaltsbittstellerin und Kinderalleinverantwortliche..das schreckt ab, weil ..unromantisch und teuer..nervenaufreibend.

    LG Fassi