Statistik Österreich 2006

In manchem sind die Österreicher schneller als die Deutschen. Die Jahresstatistik für das Jahr 2006 wurde heute veröffentlicht

In Österreich kam es im Jahr 2006 zu 1.568 Schwangerschaften durch eine künstliche Befruchtung. Die sich daraus ergebende Schwangerschaftsrate lag bei 31,1% und ist die höchste je in Österreich erreichte. 22% der Geburten waren Zwillingsgeburten und in drei Prozent der Fälle wurden die Frauen von Drillingen entbunden. Dies berichtete Gesundheits- und Familienministerin Andrea Kdolsky heute in einer Presseerklärung.

In den vergangenen sechs Jahren wurden insgesamt 30.201 IVF-Versuche durchgeführt. Die Schwangerschaftsrate lag im Jahr 2001 durchschnittlich bei 22,8 Prozent und stieg im Jahr 2002 deutlich auf 27,3 Prozent an. Die Rate stieg im Jahr 2003 auf 29,5 Prozent, verringerte sich im Jahr 2004 geringfügig auf 28,9 Prozent, um im Jahr 2005 und 2006 den Höchstwert von 31,1 Prozent zu erreichen.

Die Ergebnisse des Deutschen IVF-Registers für diesen Zeitraum stehen noch aus und werden im Herbst bekannt gegeben.

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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Kommentar

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2 Kommentare
  1. […] S.: Dieses Jahr waren die Österreicher ein wenig besser als die Deutschen, wesentliche Unterschiede konnte man jedoch auch dieses Jahr nicht feststellen. Wenn jemand einen […]

  2. […] Den Begriff Erfolg bei diesem Text in Anführungszeichen zu setzen ist – gelinde gesagt – ein klein wenig frech, unterscheiden sich die Erfolgsraten in Deutschland und Österreich doch nur marginal […]