12-Jährige wird Mutter

Mit zwölf Jahren wird ein Mädchen aus Schottland demnächst Mutter. Der künftige Vater ist nach einem Bericht der Boulevardzeitung „Sun“ 15 Jahre alt.

Die beiden hatten im vergangenen Sommer nach einer durchzechten Nacht miteinander geschlafen. „Ich dachte nicht, daß ich schwanger werden kann, weil es für mich das erste Mal war“, sagte die Zwölfjährige. Trotzdem freue sie sich darauf, nächsten Monat das Kind zur Welt zu bringen. An Abtreibung habe sie nie gedacht.

Falls es beim errechneten Geburtstermin im Juni bleibt, wird das Mädchen mit dann genau zwölf Jahren und acht Monaten die jüngste britische Mutter. Bislang steht der „Rekord“ in Großbritannien bei zwölf Jahren und neun Monaten.

Die Mutter des Mädchens freut sich nun darauf, mit 34 Jahren schon Großmutter zu werden. „Ich bin stolz auf meine Tochter, daß sie das Kind behalten hat“, sagte sie.

Gegen den 15jährigen Jungen wird wegen Vergewaltigung ermittelt.

[Via: Ärztezeitung]

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Dr. Elmar Breitbach

Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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Kommentar

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8 Kommentare
  1. sasoria schreibt

    Keine Mami ist perfekt. Eine ist zu jung, die andere zu alt, eine dritte hat vorstehende Zähne oder eine Brille. Bei der UNO sollte eine internationale Validierungskommission eingerichtet werden, bei der alle werdenden Muttis erst mal anfragen, ob sie das Kind auch bekommen dürfen.

    So.

  2. Suse schreibt

    icke nenne sowas ne sexuelle Mindesmißhandlung.

    und Substanzmißbrauch.

    Im Grunde auch ne berechtigte Frage, wie eine Zwölfjährige sich so betrinken kann.
    und.. wieso ein Kind in dem Alter sich schon dieser Art Liebe oder gar Liebesersatz zuwandte.

    miene Meinung.

  3. Reaba schreibt

    hmmm…schaut man in die Evolutionsgeschichte der "haarlosen Affen" mal ein wenig zurück, dann war es noch vor etwa 3 – 400 Jahren relativ normal in diesem Alter verheiratet zu werden, Sex zu haben und Kinder zu bekommen. Die maximale Lebenserwartung war so etwa auf Mitte 40 limitiert, 50+ Menschen waren echt alt und hatten ein überdurchschnittliches Lebensalter (zumindest, das normale, mangelernährte Volk wurde selten älter).

    Viele dieser biologischen Fähigkeiten und Programme laufen auch heute noch ab…zumal bei einer jungen Britin unter Einfluß von "Feuerwasser" ;-).

    Wir leben nur mittlerweile in einer Gesellschaft, wo so frühe Mutter- und Vaterschaft nicht mehr erwünscht sind. Im speziellen Fall kann man sagen, daß die Fähigkeiten der erwachsenen Eltern, soziokulturelle Normen zu vermitteln, durchaus versagt haben.

    Soll das Kind, das das Kind bekommt deswegen abtreiben oder der seinerzeit besoffene Erzeuger wegen Sex im Suff im Knast landen….wozu?! Und wem nützt es? Dem Säugling der 12Jährigen wohl am wenigsten.

  4. May schreibt

    Das finde ich ja komisch, Andra, du verteidigst 63jährige Frauen, die einen ganzen Medizinapparat in Gang setzen und noch dazu den Körper einer jungen Eizellspenderin abschöpfen lassen, um mit der Gewalt und gegen jedes Naturgesetz schwanger zu werden. Aber wenn eine 12jährige auf natürlichem Wege spontan schwanger wird, findest du das verwerflich. Diskriminierung?

    Das meine ich nun allerdings nicht bös. Ich dachte nur eben, als ich das las, dass jeder auf seine Art auf einem Auge blind ist.

  5. Suse schreibt

    in der GEschichte der haarlosen Affen waren die Jungtiere auch bedeutend schneller erwachsen.

    Wenn inzwischen der Trend wieder so läuft – durch bessere Ernährung zum Beispiel, so ist doch die psychische Entwicklung nicht demselben Tempo und denselben Ettappen unterworfen wie die körperliche.

    natürlich können wir alles aus einer biologistischen Sicht betrachten, Leben setzt sich irgendwie durch, survival of the fittest – in 20 fruchtbaren Frauenjahren 20 Nachkommen, von denen dann im schnitt 4 überleben oder so, und von denen sich dann statistisch 3,5 eventuell vermehren werden. Ungefähr.

    Meine Urgroßmutter hatte noch 16 Schwangerschaften, 14 Nachkommen, davon wurden ganze 3 erwachsen.

    Womit dem Säugling der 12jährigen gedient wäre? Hassenstein schrieb mal ein bemerkenswertes Büchlein seinerzeit: "WAs das Kind braucht".
    nicht mit allem gehe ich konform (ist an mancher STelle altmodisch), aber im Prinzip hat er es erfaßt.

  6. Jana schreibt

    Also ich finde es ok aber nicht jete ist für eine früh Schwangerschaft geeignet es kommt immer auf den Menschen an wie Erwachsen sie ist ich war 15jahre und ich war auch früh reif mann kann auch nicht jedem die schuld geben es bassiert nun mal ich finde mann sollt nicht jeden über ein Kamm scheren eineige birigen ihre babys um um ja nicht die verantwortung zu tragen und andere möchten gerne babys haben und bekooen keins wenn sie das Baby jetzt weg macht kann es seien das sie später sich vowürfe macht also seit nicht so steng mit den jüngeren mütter nicht alle sind schlecht

  7. Suse schreibt

    in der Verhaltensbiologie spricht man von 2 Stilen, um in Katastrophen durchzukommen:
    "schnell-weg-hier" (vorzeitige Notreifung)
    "nesthocken" (viel Zeit mit dem Ausreifen lassen, um bessere Zeiten abzuwarten)

    die SChnell-Weg-methode kommt vor allem dort zum Tragen (so unsere Professorin), die schon beim Start ins Leben schlechte Bedingungen vorfinden, zu nachlässige Betreuung, aber auch Katastrophen wie Krankenhausaufenthalte oder so.

    Eng verbunden ist sicher auch, daß gerade solche Menschen einen romantischen Traum vom Kind und von Familie haben. Und den konsequent versuchen umzusetzen.
    und dann kommt die Realität und ist ganz anders, viel anstrengender, viel nerviger, und weitaus weniger befriedigend als erhofft.

    Mit "schlecht" hat das gar nichts zu tun.
    Sondern mit tragischen VErkettungen.

    meine Mutter hat mir viele Jahre vorgeworfen, daß ich ihre tollen Vorstellungen von Familie und Muttersein so brutal über den Haufen warf, als sie mich bekam.

    hat was von endloser Geschichte. Passiert immer wieder. und dann gibts ja auch Pflegeeltern, nötigenfalls.

  8. Britta schreibt

    Oh mein Gott, ich bin wirklich grad etwas geschockt von dieser Nachricht. Klar, ich weiß, dass die Jugend immer früher Sex hat, aber es ist einfach nicht in Ordnung, wenn Kinder ein Kind bekommen. Und die Mutter freut sich auch noch?
    Ihr Tochter wird niemals richtig Teenager sein, weil sie sich um ihr Kind kümmern muss und eine Rolle übernehmen muss, die sie automatisch zum Aussenseiter macht. Hass gegen das eigene Kind ist dann also nicht ungewöhnlich.
    Echt schlimm sowas…