Kryokonservierung: 20 Jahre nach der Befruchtung geboren

Wie lange halten sich eingefrorene Embryonen?

Es ist wie in einer Zeitmaschine: Gleichzeitig gezeugte Embryonen werden im Abstand von 20 Jahren geboren. Bezogen auf die Befruchtung sind die Geschwister gleich alt.

Staci McNicholl hatte vor 20 Jahren eine IVF durchführen lassen. Damals ließ sie sich zwei Embryonen in die Gebärmutter einsetzen. Sechs weitere Embryonen wurde eingefroren. Die eingesetzten Embryonen nisteten sich beide ein und sind inzwischen fast erwachsen. So weit, so normal und oft in dieser Art geschehen.

20 Jahre bezahlte Frau McNicholl die Gebühren für die Lagerung der eingefrorenen Embryonen und wusste immer aufs Neue wieder nicht, was sie machen sollte. Bis sie sich – inzwischen 46 Jahre alt – dazu entschloss, den eingefrorenen Embryonen eine Chance zu geben. Von den sechs Embryonen überlebter einer das Auftauen und wurde in die Gebärmutter eingesetzt.

Es trat tatsächlich eine Schwangerschaft ein. Nach 20 Jahren. Ein erneuter Beleg dafür, dass die Kryokonservierung von Embryonen auch über einen längeren Zeitraum gut funktioniert.

Die Geschichte (aus Sicht der nunmehr nicht mehr ganz so jungen Mutter) wurde bei Insider.com veröffentlicht.

Der Weltrekord liegt bei 30 Jahren, allerdings handelte es sich hierbei um gespendete Embryonen.

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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