LEOS, Stichelung, Ovarian Drilling

LEOS steht für laparoscopic electrocoagulation of the ovarian surface. Diese Methode wird bei einem PCO-Syndrom häufiger angewendet. Es handelt sich hierbei um eine operative Methode, die per Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt wird. Die vielen kleinen Follikel, die für das PCO-Syndrom typisch sind, werden dabei mit Hilfe einer elektrischen Sonde durch Hitze verödet (Elektrokoagulation). Dadurch kommt es zu einer Verminderung der Follikelzahl und des Ovarvolumens. Gelegentlich können so auch die typischen Zyklusstörungen einer PCO-Patientin gemindert werden. Hier ist es noch genauer beschrieben.

Die Methode wird auch als „Ovarian Drilling“ (LOD: laparoskopisches ovarielles Drilling) oder auch auf gut Deutsch „Stichelung“ bezeichnet.

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig. Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.de.
 

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Kommentar

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1 Kommentar
  1. Andrea Gierlach schreibt

    Hallo,

    ich soll zur Ovarillem Drilling in eine Klinik, da ich das PCO Syndrom habe. Ich komme aus Sachsen und habe aber leider bisher keinen gefunden der diese OP durchführt und wie teuer diese ist. Können Sie mir vielleicht weiter helfen. Die Kinderwunschklinik in Dresden macht das wohl nicht.